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Der-Todestag-des-Eroberers-Timur-Leng

Der Todestag des Eroberers Timur Leng

Freitag, 18. Februar 2005 

WDR 5, Freitag, 18. Februar 2005, 9.05 - 9.20 Uhr 
WDR 3, Freitag, 18. Februar 2005, 11.45 - 12.00 Uhr 
ZeitZeichen: Der Todestag des Eroberers Timur Leng, genannt „Tamerlan“ 
(18.2.1405) 
Eine Sendung von Abdul-Ahmad Rashid 

Timur Leng, der \'Lahme Timur\', in Europa Tamerlan genannt, gilt als der größte Menschenschlächter aller Zeiten, grausamer noch als Dschingis Khan, den er fälschlicherweise als Vorfahren in Anspruch nahm, und dessen Imperium er wieder herstellen wollte. So schuf er eines der größten, aber auch kurzlebigsten Reiche, die jemals in Mittelasien existierten. Dabei erlangte er den Ruf eines skrupellosen Eroberers, der die Bevölkerung in den besetzten Gebieten und Städten in großer Zahl ermorden und ihre Schädel zu Pyramiden aufhäufen ließ. Doch mit derselben Hingabe, mit der er Menschen abschlachten ließ, förderte Timur auch die Künste. An seinen Hof in der usbekischen Stadt Samarkand holte er Maler, Architekten und Kalligraphen, um das \"Zentrum der Welt\" prachtvoll auszubauen. In Mittelasien entstand somit ein eigener Architekturstil, während die islamische Welt insgesamt aufgrund seiner Zerstörungswut einen Niedergang erlebte. Timur starb am 18. Februar 1405 im Alter von 69 Jahren. Am Eingang zu seinem Mausoleum in Samarkand steht die von ihm selbst entworfene Inschrift: \"Glücklich, wer die Welt aufgegeben hat, ehe die Welt ihn selbst aufgab\".